Glibber Jenga

Glibber Jenga

This is a concept for a tablet game to be controlled via the touch pad and the accelerometer. The stones have to be taken away by activating one of the three red tools (pliers, pointer, vacuum) and tilting the tablet towards it, without letting the whole tower fall over.

For now, a detailed description is only available in German. I will translate it soon.

Glibber Jenga Glibber Jenga

Kurzzusammenfassung
Bei dem von mir ausgearbeiteten Anwendungskonzept handelt es sich um ein Spiel für einen oder mehr Spieler, das abwechselnd auf einem iPad gespielt werden kann. Das Spiel wird hauptsächlich über die Beschleunigungssensoren des iPads gesteuert und ist damit als Geschicklichkeitsspiel anzusehen. Darüber hinaus beinhaltet das Spiel abgewandelte Elemente klassischer Puzzlespiele.
Das Ziel des Spiels ist es, einen Turm aus Geleeblöcken durch Neigen mit Hilfe von Werkzeugen kontrolliert Stein für Stein abzubauen.
Der Einspielermodus ist in eine kleine Story eingebettet: Der Spieler füttert mit Hilfe der Geleeblöcke die Einwohner des brachen ehemaligen Schlaraffenlandes, dessen letzte Nahrungsquelle dieser eine Turm aus Gummibärchenmasse ist. Fällt der Turm dabei zusammen, begräbt er die Einwohner unter sich, sodass der Spieler verloren hat.
Im Mehrspielermodus wird der Turm Block für Block jeweils abwechselnd von den teilnehmenden Spielern abgebaut, wobei der Spieler, bei dem der Turm zusammenbricht, verloren hat.

Allgemeines Spielprinzip
Der Turm
Das Hauptelement des Spiels ist ein Turm aus länglichen Blöcken, ähnlich dem Geschicklichkeitsspiel Jenga von MB/Hasbro (siehe Wikipedia). Im Unterschied zu diesem Spiel ist der Aufbau des Turmes ungleichmäßiger: Eine Ebene wird aus bis zu zehn unregelmäßig, aber stabil angeordneten Bausteinen gebildet. Diese Bausteine besitzen im Gegensatz zu den Holzsteinen des Jenga-Spiels elastische Eigenschaften, sodass sie eher an Gelee- oder Wackelpuddingblöcke erinnern, die eine gewisse Anziehungskraft bzw. Klebrigkeit untereinander besitzen. Durch die Elastizität des Materials kann der Turm leicht ins Schwanken geraten, wobei die Blöcke aber in einem gewissen Rahmen nicht automatisch voneinander abrutschen.

Das Abtragen
Die Blöcke müssen von oben nach unten einzeln abgetragen werden. Dazu stehen dem Spieler drei verschiedene Werk- zeuge zur Verfügung, die in einem drehbaren Kreis um die oberste Schicht des Turmes angebracht sind: Teleskopstange, Staubsauger, Zange.
Der Kreis mit den Werkzeugen wird zunächst so gedreht, sodass die Werkzeuge an einer sinnvollen Stelle sind. Wenn der Spieler nun den Turm in die Richtung der Werkzeuge neigt, interagieren diese mit den einzelnen Blöcken des Turmes.
Mit der Teleskopstange können die Blöcke der obersten Schicht verschoben werden, um z.B. einen Block auf der gegenüberliegenden Seite zum Fallen zu bringen oder um Blöcke zur Bearbeitung mit den anderen Werkzeugen freizulegen. Der Staubsauger zieht alle Blöcke in seiner Nähe an, sodass diese aus der obersten Schicht herausgezogen werden können.
Die Zange ist das mächtigste Werkzeug, da man mit ihr gezielt Blöcke greifen kann. Jedoch ist sie auch das am schwersten zu bedienende Werkzeug, da es (zusätzlich zum Neigen des Turmes) mit zwei Fingern bedient werden muss. Dieses Werkzeug fordert also am meisten Geschick. Wird die Greiffunktion der Zange nicht verwendet, verhält sie sich ähnlich wie der Teleskopstab.
Der Werkzeugring kann jederzeit gedreht werden, sodass ein Block leicht mit mehreren Werkzeugen nacheinander behandelt werden kann.
Der Turm baut sich kontinuierlich von unten neu wieder auf, sodass theoretisch ein Endlosspiel entsteht.

Spielmodi
Einspielermodus – Die Story
Die Story des Einspielermodus spielt im abgewirtschafteten späten Schlaraffenland, dessen Essensvorräte versiegt sind und dessen letzte Bewohner ein Haufen vierbeiniger Tierchen ist, die sich von dem letzten noch genießbaren Turm aus Geleemasse ernähren. Die Aufgabe des Spielers ist, diesen Rohstoff kontrolliert abzubauen, indem die oberste Schicht Stück für Stück abgetragen wird. Ein Tier isst jeweils einen Block (der eigentlich viel größer ist als das Tier selber, ähnlich wie Nibbler bei Futurama) und entfernt sich dann. Fällt mehr als ein Block gleichzeitig, können die Tiere nicht rechtzeitig ausweichen und der Spieler hat verloren.
Mit zunehmender Zeit kommen die Tiere in immer kürzeren Abständen, da die Gummibärchen süchtig machen. Schafft der Spieler es nicht, die Tiere rechtzeitig zu füttern, revoltieren diese und rütteln am Turm, was den Schwierigkeitsgrad erhöht.

Mehrspielermodus – Das Duell
Im Mehrspielermodus müssen die Spieler nacheinander jeweils einen Block abtragen. Dabei empfiehlt es sich, möglichst schwierige Ausgangspositionen für den nächsten Spieler stehen zu lassen, denn der Spieler, der den Turm umkippen lässt, verliert das Spiel.

Der Ablauf des Programms
Die Navigation ist sehr simpel gehalten, da es sich um ein Spiel für Zwischendurch handeln soll. Der Spieler hat sehr wenige Einstellungsmöglichkeiten. So kann er auf dem Startbildschirm nur zwischen Ein- oder Mehrspielermodus entscheiden. Wählt er ersteres, startet das Spiel sofort mit einem Rundflug um den Turm, der dessen Höhe veranschaulichen soll und wechselt dann, sobald die Rundfluganimation in der Spielposition zur Ruhe gekommen ist, in den Pausenmodus mit einer schriftlichen Einführung in das Spielprinzip. Bevor er auf „Starten“ klickt, kann der Spieler mit Hilfe einer Wasserwaage das Ipad balancieren. Dann läuft das Spiel ab wie unter „Einspielermodus“ beschrieben.
Im Mehrspielermodus müssen zunächst zwei Namen eingegeben werden. Gibt es mehr Spieler, können bis zu fünf Namensfelder angefordert werden. Auch hier beginnt das Spiel nach der Namenseingabe mit einem Rundflug um den Turm und wechselt dann zunächst in den Pausemodus. Hier wird der Name des ersten Spielers genannt und die Wasserwaage wird ebenfalls angezeigt.
Wurde im Mehrspielermodus ein Block abgetragen, ändert sich der Pausebutton (siehe Abb. 01) zu einem roten „Fertig“-Button. Sobald dies geschehen ist, hat der Spieler noch 10 Sekunden Zeit, in der er die Ausgangslage für den nächsten Spieler erschweren kann, bevor das Programm selbst in den Pausemodus wechselt. Diese Möglichkeit beinhaltet natürlich auch das Risiko, selbst noch nachträglich den Turm zum Fallen zu bringen.
Das Spiel endet in jedem Fall mit dem Umfallen des Turms und der Anzeige der Punktzahl (Einspieler) bzw. des Verlierers (Mehrspieler) im Pausemodus. Nun kann der Spieler wählen zwischen einem erneuten Spiel mit gleichen Einstellungen oder einem Zurückspringen zum Hauptmenü.